Afghanistan: über 20 Jahre Krieg, Leid, Chaos und kein Ende

Deutschland wurde nie am Hindukusch verteidigt – dafür aber mit Deutschlands Hilfe dort viel Leid und Chaos angerichtet und das Ansehen unseres Landes ruiniert. Wolfgang Effenberger zieht im unten angegebenen Beitrag auf kenfm.de eine traurige Bilanz dieses außenpolitischen Versagens der Berliner Republik. Ergänzend dazu geben wir eine Äußerung des in Afghanistan für Kinder engagierten ehemaligen Bundeswehrarztes Dr. Reinhard Erös wieder, die dieser gegenüber dem Magazin des Bundeswehrverbandes „Bundeswehr“ im Dezember 2020 getan hat:

>>[Frage an Dr. Erös :] Wie ist Ihrer Einschätzung nach das Image vor allem der Bundeswehr in Afghanistan?
[Antwort:] Wenn man das Wort „Image“ mit Ansehen übersetzt, dann hat die Bundeswehr seit Langem nicht nur kein schlechtes, sondern gar kein Ansehen. Ansehen hat etwas mit Anschauen zu tun. „Seit Jahren haben wir keine deutschen Soldaten mehr gesehen. Sie sind feige und verstecken sich nur noch hinter dicken Betommauern in Lagern“, sagen mir immer wieder meine afghanischen Freunde. Der Luftschlag von Kundus im September 2009 mit mehr als 100 Toten, darunter auch viele Kinder, und die darauf folgende Beförderung des verantwortlichen Oberst hat dem Ansehen Deutschlands vor allem unter den deutschfreundlichen Paschtunen enorm geschadet.<<

2 thoughts on “Afghanistan: über 20 Jahre Krieg, Leid, Chaos und kein Ende

  1. Auch hier sieht man deutlich, dass der Wahlbetrug des Biden-Lagers eine Katastrophe für den anständigen Teil der Menschheit ist. Trump wollte den Afghanistankrieg beenden.

  2. Eine äußerst brutales, grausames und katastrophales Abenteuer, wofür um die 50 Soldaten
    gefallen sind, für absolut nichts und wieder nichts, nur um die größenwahnsinnigen Ideen
    eines verwirrten Ministers zu befriedigen, der glaubte, daß Deutschland am Hindukusch
    verteidigt wird, welch ein Anmaßung !

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