Ausgewogenheit bei Talkshows? Fehlanzeige!

Einseitigkeit durch systematische Ausgrenzung konservativ-patriotischer Vertreter bei Talkshows im gebühren-finanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen wachsen sich immer mehr zum handfesten Skandal aus. Denn: Die in den Staatsverträgen geforderte „Ausgewogenheit“wird in geradezu unverfrorener Weise mißachtet, wie eine Teilnahme-Statistik seit 2017 nachweislich belegt. Insbesondere die größte Oppositionspartei, die AfD, ist Hauptleidtragender dieser demokratiewidrigen Einladungspolitik selbstherrlicher Mediengewaltiger Dazu der Kommentar von Dieter Stein, Chefredakteur der „Jungen Freiheit“:

 

Das Publikum erziehen

KOLUMNE VON DIETER STEIN

Sie sind die Chefunterhalter der öffentlich-rechtlichen Sender: Maybrit Illner, Markus Lanz, Sandra Maischberger, Frank Plasberg und Anne Will. Unterhalter im doppelten Sinn: Ihre Gesprächsrunden sollen den Zuschauer mit einem kurzweiligen Gedankenaustausch fesseln und vergnügen, die Gäste dazu aber auch in eine gewinnende Unterhaltung bringen, die zu neuen Erkenntnissen führt.
Doch am echten Widerstreit der Meinungen mangelt es schon lange, besonders in Corona-Zeiten werden Talk-Sendungen Regierungspressekonferenzen immer ähnlicher. Talkshowkönige wie Peter Altmaier (CDU) und Karl Lauterbach (SPD) dominieren als Platzhirsche bald jede zweite Gesprächsrunde, ohne auf scharfen Widerspruch zu treffen.
Wie die junge freiheit (siehe Seite 7) in einer Auswertung der fünf wichtigsten Talk-Formate seit der Bundestagswahl 2017 zeigen kann, wird die Gästeauswahl immer einseitiger. Am augenfälligsten wird dies bei der Einladungspolitik gegenüber der größten Oppositionspartei im Bundestag, der AfD. Während die AfD fast anderthalbmal so stark ist wie die Grünen, wurden die Fraktionschefs der Öko-Partei, Anton Hofreiter und Katrin Göring-Eckardt, seit 2017 dreimal so oft (47mal) eingeladen wie die Fraktionsvorsitzenden der AfD, Alexander Gauland und Alice Weidel (15mal).
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hätte im besten Sinne die Aufgabe, das demokratische Spektrum der Meinungen repräsentativ in seinen Sendungen aufzufalten. Statt dessen wird ein volkspädagogischer Filter eingebaut. Obwohl die Bürger in Wahlen artikulieren, bestimmte Positionen und Repräsentanten in den Parlamenten zum Tragen kommen zu lassen, blenden die Sender diese weitgehend wieder aus.
Im Zuge der Diskussion um „Deplatforming“ und „Cancel Culture“ ist das mediale Aussortieren mißliebiger Oppositionspolitiker (im Zweifel von rechts) Teil einer Machtfrage, bei der es um die Lufthoheit über den breitenwirksamen gesellschaftlichen Diskurs geht, um den Zugriff auf die öffentliche Meinung. Indem einer politischen Richtung aus Prinzip systematisch der Zutritt zu Podien und Mikrofonen verwehrt wird, soll das Publikum erzogen werden: Jener ist diskutabel, dieser nicht. Geschieht dies durch einen Staatssender, wird verfassungswidrig in den demokratischen Wettbewerb eingegriffen.
So geht betreuter Journalismus: Was ist dem Zuschauer zuzumuten, was könnte ihn verunsichern? Wen könnte er irrtümlich als „ernstzunehmenden“ Diskussionspartner erleben, der – o Schreck! – beim Austausch von gegensätzlichen Standpunkten vielleicht sogar die besseren Argumente hätte? Was wäre denn dann los? Dann könnte sich ja tatsächlich mal der Diskurs aus einer ewigen Linkskurve in eine Gerade bewegen – mit hin und wieder einem kleinen Rechtsschwenk?

Quelle:

„Das Publikum erziehen“, Junge Freiheit vom 12. Februar 2021, Seite 1.

2 thoughts on “Ausgewogenheit bei Talkshows? Fehlanzeige!

  1. Wir wollen uns erinnern. Als die AfD durch Frauke Petri im Februar17
    mit ihrem Antrag, zum Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke, es
    verschuldet hat, dass sich im September zu den BTW 30% Wähler
    die Urnen versagten. Und im ersten Medienreflex, im Bundestag
    eine Fraktion der Nichtwähler, ebenda mit 30% der Sitze genannt
    wurde! Die AfD wird niemals, weder im Bundestag, noch in den
    Landtagen, eine Regierungsverantwortung übernehmen! Sie wird
    stets als CDU Placebo, als Dampfablass des Wut Bürgers, ihr
    Dasein fristen! Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt 2016,
    haben es gezeigt, wo die AfD noch mal hunderttausend Wahl-
    müde, hintern Ofen hervor gelockt hatte. Von den erreichten
    52% Wählerstimmen, wurden 28% zugestanden.

    Die öffentlich rechtlichen Medien, als auch die anderen Sende-
    anstalten, haben seit dem Wandel zu dieser Bananenrepublik,
    kaum noch Einschaltquoten. Von daher ist es völlig irrelevant,
    wer da noch zu irgendwelchen Themen, seinen Stuss von sich
    gibt. Es interessiert keinen mündigen Deutschen mehr. Wenn
    man wissen will, was wirklich in Deutschland passiert, ist man
    gezwungen ausländische Sender zu frequentieren. Der Platzhirsch
    eins, Altmeier, träumte unlängst von einem deutschen Weltraum
    Bahnhof, anstatt mal über eine Satelliten Wiederaufbereitung
    nachzudenken, welche die tausende toter Satelliten auffängt,
    und dort im Weltraum wiederverwertet, damit den hypergefähr-
    lichen Schrottplatz im All auflöst. Die Teile sind als Geschosse,
    mit ca. 40.000 Km/h, in den Umlaufbahnen unterwegs!
    Platzhirsch zwei, Lauterbach, geht allmehlig zum Betteln über.
    Das Volk wird ihm nicht schnell genug krank geimpft. Wie viel
    Prämie von Bion-Pfiz, jeweils gezahlt wird, kann sich jeder selbst
    ausmalen. Nur die ersten Meldungen der Nebenwirkungen, wurden
    bereits erfolglos zurückgehalten.
    Nur eins ist sicher, wer Corona leugnet, hat es hier schwer. Es gilt
    immer die Meinung des Business. Wer sich nicht totimpfen lässt,
    darf bald nicht verreisen. Lässt er sich impfen, wir er positiv getestet.
    Das Irrenhaus nimmt Fahrt auf, der Vollidiotismus, in seinem bananenrepublikanischem Getue ist erdrückend. Ich komme nicht
    drum rum, hier abermals George Orwell,s 1984 zu erwähnen, es passt
    wie anerzogen.

  2. Hoffentlich kommt die AfD hier mal in die Gänge und reicht Klage ein, denn so kann das nicht weitergehen, daß hier Grundrechte auf so eklatante Weise mißachtet werden.

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