US-Wahl Zwischenbericht 03.01.2021 von Walter Post

 

Am 3. Januar gegen Mittag (amerikanische Ostküstenzeit) tritt der 117. Kongreß der Vereinigten Staaten zu seiner Vereidigung zusammen. Der neue Kongress ist ab morgen arbeitsfähig, d.h. die verschiedenen Ausschüsse und Unterausschüsse können zusammentreten und sich mit Fragen zu den Wahlen vom 3. November 2020 befassen. Die führenden Minister – Secretary of State Mike Pompeo, Secretary of Defense Chris Miller, Secretary of the Treasury Steve Mnuchin, Secretary of Homeland Security Chad Wolf und Attorney General Jeffrey Rosen können vorgeladen werden, zur Lage der nationalen Sicherheit aussagen und dabei auch freigegebenes geheimdienstliches Material verwenden. Grundsätzlich könnten die Ausschüsse auch den CEO von Dominion Voting Systems vorladen und unter Eid zur Sicherheit seiner Wahlmaschinen aussagen lassen. Ebensogut könnte Joe Biden (der rechtlich bis jetzt nur ein normaler Staatsbürger ist) vorgeladen werden, um unter Eid zu seinen geschäftlichen Beziehungen zur Volksrepublik China auszusagen. Diese wenigen Beispiele zeigen, daß am morgigen Montag, am Dienstag und Mittwoch Vormittag noch sehr viel geschehen kann.

 

Senator Ted Cruz und zehn weitere republikanische Senatoren haben angekündigt, sich Senator Josh Hawley anzuschließen und die Zertifizierung der Wahlergebnisse aus den sechs „Swing States“ wegen des dringenden Verdachts auf massive Fälschungen abzulehnen. Gleichzeitig wollen sie die Einsetzung einer „Electoral Commission“, bestehend aus fünf Senatoren und fünf Richtern des Supreme Court beantragen, die sich innerhalb von zehn Tagen mit den Fälschungsvorwürfen auseinandersetzen soll. Die Senatoren berufen sich dabei ausdrücklich auf den Präzedenzfall, den der Kongreß 1877 anlässlich der umstrittenen Wahl zwischen Rutherford B. Hayes und Samuel J. Tilden geschaffen hat. (Jim Hoft, UPDATE: Letter by Ted Cruz and 6 GOP Senators and 4 Senators-Elect Sign Letter to Reject Election – Call For Election Commission 10-Day Emergency Audit Takes Place, The Gateway Pundit, 2. Januar 2021)

 

Im Bundesstaat Georgia hat ein Team von Statistikern unter Leitung einer Expertin namens Lynda McLaughlin vor dem dortigen „Senate Judiciary Subcommittee“ ausgesagt, daß nach ihren Feststellungen 17.650 Stimmen von Donald Trump auf Joe Biden „umgewidmet“ worden sind. Der Vorsprung von Joe Biden beträgt in Georgia offiziell weniger als 12.000 Stimmen. Das Wahlergebnis von Georgia wird damit immer mehr zu einer Farce. (Jim Hoft, IGNORED BY MEDIA: Data Scientists Testify 17,650 Votes Were Switched from Trump to Biden in Georgia (AMAZING VIDEO), The Gateway Pundit, 3. Januar 2021)

Donald Trump kommentierte die Entwicklung in Georgia in zwei „Tweets“ wie folgt:

 

„I spoke to Secretary of State Brad Raffensperger yesterday about Fulton County and voter fraud in Georgia. He was unwilling, or unable, to answer questions such as the “ballots under table” scam, ballot destruction, out of state “voters”, dead voters, and more. He has no clue! … Republicans in Georgia must be careful of the political corruption in Fulton County, which is rampant. The Governor, @BrianKempGA, and his puppet Lt. Governor, @GeoffDuncanGA , have done less than nothing. They are a disgrace to the great people of Georgia!“

 

(„Ich habe gestern mit Staatssekretär Brad Raffensperger über Fulton County und die Wahlfälschungen in Georgia gesprochen. Er war nicht willens oder nicht fähig, Fragen wie nach dem Schwindel mit den ‚Stimmzetteln unter dem Tisch‘, der Vernichtung von Stimmzetteln, außerhalb des Staates wohnenden Wählern, toten Wählern und anderem zu beantworten. Er hat keine Ahnung! … Die Republikaner in Georgia müssen sich wegen der politischen Korruption in Fulton County vorsehen, die zügellos ist. Der Gouverneur, @BrianKempGA, und seine Marionette, der stellvertretende Gouverneur @GeoffDuncanGA, haben weniger als nichts getan. Sie sind eine Schande für das großartige Volk von Georgia!“) [@realDonaldTrump, 3. Januar 2021] Secretary of State Mike Pompeo hat auf seinem „Twitter Account“ eine große Zahl von „Tweets“ eingestellt, in denen er die amerikanische Außenpolitik der vergangenen Jahre als ungewöhnlich erfolgreich darstellt und sich gleichzeitig demonstrativ hinter Präsident Trump stellt. Daß er sich damit natürlich auch selbst in ein möglichst günstiges Licht rückt, ist selbstverständlich. Mike Pompeo hat durchaus die Fähigkeiten und Voraussetzungen, 2024 Präsident zu werden. [Secretary Pompeo @SecPompeo]

 

Über Vizepräsident Mike Pence, dem am 6. Januar eine entscheidende Rolle zukommt, sind derzeit höchst widersprüchlich Meldungen im Umlauf. Ein Gerücht lautet, daß Mike Pence für die Auszählung der Wahlmännerstimmen am 6. Januar eine Dominion-Maschine verwenden wird, die ähnlich falsche und unsinnige Ergebnisse produziert wie bei den Wahlen vom 3. November, z.B. mehr Stimmen zählt als es überhaupt Wahlmänner gibt, viertel- und halbe Stimmen anzeigt, bei jedem von mehreren Versuchen ein abweichendes Ergebnis produziert, aber in jedem Fall Trump zum Sieger erklärt. Gegen die Proteste der Demokraten soll Pence die gleichen Argumente vorbringen, mit denen diese bisher alle Vorwürfe wegen „Unregelmäßigkeiten“ bei der Wahl abgewiesen haben.

 

Inzwischen hat das „Team Trump“ eine große Propagandakampagne für den „March for Trump“ anlaufen lassen, der am 6. Januar in Washington stattfinden soll. Es werden mehrere Hunderttausend Demonstranten erwartet.

 

 

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