Bevölkerungsaustausch

Die Bundesregierung hat einen Migrationsbericht vorgelegt, der auf den Daten des
Statistischen Bundesamt beruht. Danach

  • haben ein gutes Viertel der Deutschen einen Migrationshintergrund (21,2
    Millionen), sind also selbst zugewandert oder haben mindestens ein Elternteil
    ohne deutschen Pass,
  • hat sich die Zahl der Immigranten im letzten Jahr um etwa 400.000 erhöht, also
    um 0,5 % der Gesamtbevölkerung,
  • – sind diese Zuwanderer nahezu alle gering oder überhaupt nicht qualifiziert,
    wandern also überwiegend in die Sozialsysteme ein,
  • verliert der Anteil der deutschen Bevölkerung auch durch etwa 2,4 Millionen
    Geburten deutscher Mütter, denen 3,6 Millionen gestorbener Staatsbürger
    gegenüberstehen; also ein Verlust von über 1 Mio. deutschen Bürgern jährlich
    durch Sterbeüberschuss.
  • – Dem ausländischen Zuzugssaldo von etwa 0,5 % der Gesamtbevölkerung steht
    ein dauerhafter Abwanderungssaldo deutscher Staatsbürger gegenüber (ca.
    150.000 jährlich, das sind fast 2 %).
  • Drei Viertel aller deutschen Abwanderer hatten einen Hochschulabschluss und
    waren jung (Durchschnitt 37 Jahre).

Per saldo verändert sich also die deutsche Bevölkerung um ca. 1 % jährlich quantitativ
durch ca. 1 % jährlich zunehmende ausländische und abnehmende deutsche
Bevölkerung und qualitativ in gleicher Weise durch entsprechenden Rückgang
ausgebildeter, intelligenter Bevölkerung und überproportionale Zunahme
unqualifizierter Bevölkerung.

Für die Mittelstandsforschung ist dies ein Alarmsignal: Zurzeit haben wir noch 47 %
Mittelstand und nur 48 % Unterschicht in unserer Bevölkerung1
. Durch Abwanderung
des angestellten Mittelstandes und durch Zuwanderung von Unterschicht sowie durch
den negativen Sterbe- und Geburtensaldo verschieben sich Mittel- und Unterschicht
seit Jahren und wohl zukünftig weiter um mehr als 1 % jährlich, nimmt also die Unterschicht zu Lasten der Mittelschicht in Deutschland vor allem durch Zuwanderung
zu.

Das hat Konsequenzen:

  • Der deutsche Mittelstand ist zu zwei Dritteln Quelle aller öffentlichen Finanzen
    und Sozialleistungen, also Hauptleistungsträger der deutschen Gesellschaft.
    Nimmt die Zahl der Leistungsträger kontinuierlich ab und die der
    Leistungsnehmer überproportional zu, können die weniger Leistungsträger die
    öffentlichen Steuer- und Soziallasten nicht mehr tragen, welche bisher unser
    Staats- und Sozialsystem getragen haben. Mit 1 % Mittelstandsverlust pro Jahr
    gehen auch die öffentlichen Einnahmen und Sozialleistungen tendenziell um 1
    % zurück, wenn die Abgabenquoten gleich bleiben.
  • Die anschwellende Unterschicht war immer schon Nehmer öffentlicher
    Finanzen (zu zwei Dritteln), also nimmt die Soziallast jährlich zu. Die
    wachsende Spannung zwischen geringeren öffentlichen Einnahmen und
    größeren öffentlichen Anforderungen werden wachsende
    Umverteilungskonflikte bringen.
  • Die wachsende Unterschicht wird sich auch politisch auswirken. Grüne und
    SPD kämpfen nicht umsonst für Immigration, weil sie darin für sich zusätzliches
    Wählerpotenzial sehen. Die wachsende Mehrheit von Unterschicht und die
    Transferleistungen an diese wird die bürgerliche Gesellschaft verändern und
    die Abwanderung deutscher Leistungsträger, deutscher Mittelständler steigern.
  • Der Bevölkerungsaustausch wird nach allen Prognosen weitergehen, sich
    voraussichtlich noch steigern. Nach dem Jahr 2050 könnten die Biodeutschen
    in der Minderheit sein, zumal mächtige Migrationstreiber hinter dieser
    Bewegung stehen: das internationale Großkapital, politisch Grüne und Linke in
    Deutschland, die Regierung mit der von ihr bezahlten Regierungspropaganda
    der Medien und die Sozialindustrie, für welche die Immigration ein
    Milliardengeschäft ist.
  • Die Zukunftsprognose des Mittelstandsinstituts „Visionen 20502
    “ rechnet
    überdies durch die beginnende Rezession mit dramatischen
    Wohlstandskorrekturen und gesellschaftlichen Reaktionen. Wenn den Zuwanderern die zugesagte Rundumversorgung durch Zusammenbruch des
    Staates und der Sozialsysteme nicht mehr gegeben werden kann, werden sie
    diesen Bruch des Sozialversprechens und ihrer Versorgung nicht untätig
    hinnehmen. Umgekehrt werden die schon bisher mit den höchsten Abgaben der
    Welt ausgeplünderten Leistungsträger des Mittelstandes nicht weitere
    Zusatzbelastungen widerstandslos akzeptieren. Konflikte sind also
    vorprogrammiert.

Damit sich die Bevölkerung an den wachsenden Bevölkerungsaustausch gewöhnt,

  • verschweigt die Regierung die weiter wachsende Zuwanderung und vor allem
    deren wachsende Kostenlast,
  • ersetzen die Staatsmedien ihre Sprecher und Schauspieler bei Gruppenfotos
    immer mehr durch farbige Teilnehmer und
  • wird mit Milliardenbeträgen unter öffentlicher und privater Beteiligung (600 Mio.
    Soros) die größte Propagandakampagne der Nachkriegszeit eines „Kampf
    gegen rechts“ ausgerufen, um die öffentliche Meinung positiv auf den
    Bevölkerungsaustausch einzuschwören.

Prof. Dr. Eberhard Hamer

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