Heute vor 170 Jahren: Die Schlacht bei Idstedt

1848 erhoben sich die Schleswig-Holsteiner gegen die Absicht der dänischen Regierung, das
Herzogtum Schleswig in den dänischen Staat einzugliedern und damit jahrundertealte Landesrechte
zu brechen. In nationaler Begeisterung eilten tausende Freiwillige aus dem ganzen deutschen
Sprachraum in den hohen Norden, um ihren Landsleuten beizustehen. Der Deutsche Bund
garantierte die Sicherheit des Herzotums Holstein; Preußen trat für Schleswig ein. Es kam zum
Krieg, in dem die deutsche Seite zu siegen schien. Doch als Dänemark an den Rand der Niederlage
geriet, intervenierten die europäischen Mächte Rußland, Frankreich und England. Sie wähnten die
Gefahr einer Stärkung des Deutschen Bundes und fürchteten die nationale Einigungsbewegung.
Preußen mußte unter Gewaltandrohung am 10. Juli 1850 den schmachvollen „Frieden von Berlin“
unterzeichnen.

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