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In diesen Tagen

wollte  der Unterzeichner eigentlich an die Kaiserkrönung Ottos des Großen vor 1050 Jahren am 2. Februar 962 erinnern.

Nun hat sich aber in Wien ein Skandal zugetragen, den man einfach nicht mit Schweigen übergehen können. Am 27. Januar (früher bekannt als Kaisers Geburtstag) wird seit einigen Jahren der Holocaustgedenktag begangen. Eine ehrvergessener Bande von Corporationstudenten, bekanntlich eine rechtsextremistische Horde von Unbelehrbaren,  hat ihre Sympathie mit dem NS-Regime dadurch zum Ausdruck gebracht, dass sie wiederum, wie seit vielen Jahren, als es den Gedenktag noch gar nicht gab,  am letzten Freitag des Januar,  den Wiener Corporationsball tanzte.   Zurecht hat sich die Presse erregt, das Fernsehen war dabei. Schrecklich!

Es fällt dem Unterzeichner daher etwas schwer, beide Ereignisse mit einander zu verbinden. Aber vielleicht gelingt es.

In der Chronik des Thietmar von Merseburg II, 13 60 ff ist zu lesen:

    Dehinc Romam armatus petens milte, eiusdem cives sibi resistentes bis vicit urbemque  gloriosus intravit. ...Insuper benediccionem  a domino apostolico Ioanne, cuius rogatione huc venit, cum sua coniuge  anno regni eius XXVIIII promeruit imperialem ac  patronus Romanae  effectus  aeclesiae Beneventum, Calabriam atque  Apuliam ducibis eorum devictis  sibi vendicavit. Temporibus suis  aureum illuxit saeculum; apud nos inventa est  primum vena argenti. –

    Von dort machte er sich mit Kriegsmacht auf nach Rom. Dessen Bürgerschaft  wehrte sich zwar, aber er besiegte sie zweimal und  zog ruhmreich in die Stadt ein. ...Überdies erwarb er von dem apostolischen Herrn Johannes, auf dessen Wunsch er  hierher gekommen war, zusammen mit seiner Gattin im 29. Jahre seiner Herrschaft die  kaiserliche Weihe. Er wurde zum Schutzherrn der römischen Kirche gemacht und erwarb er sich Benevent, Calabrien und Apulien, nachdem er deren Herzöge besiegt hatte. Zu seinen Zeiten leuchtete das goldene Zeitalter hervor. Bei uns wurde  erstmals eine Silberader gefunden.

II. NS – Bezug Ottos

1. Otto d.  Große war also (.. mit Kriegsmacht gerüstet auf nach Rom... ) Militarist und führte Angriffskriege, wie A. Hitler. Dass Otto von Bismarck so eine Art Hitler war, ist ja klar. Bismarck trug seinen Vornamen offenbar in Erinnerung an diesen militaristischen Kaiser Otto– voilà.

2. Otto richtete die  Mark Ostarichi,  also Österreich, ein:    Imperialismus, Heimat Adolf Hitlers, Wiener Korporationsball usw. – alles ziemlich NS-trächtig!

3. Im Norden gründete Otto die Mark Brandenburg, später Preußen: Militarismus, Nationalismus, Faschismus;  Antisemitismus, denn unter den Tausenden von Briefen die Friedrichs der Große, pardon Friedrich II., befinden sich auch zwei, die man als  judenunfreundlich lesen kann.

III.  Wie man sieht – es geht, Kaiser Otto I mit  Nazi   zu verbinden ! Der Unterzeichner hat daher das  Nazibezugsspiel erfunden. Das geht so: 

  1. Buchstaben  würfeln.
  2. Erstspieler: Nennt einen möglichst neutralen Begriff aus Deutschland mit diesem Buchstaben.
  3. Alle: Wer  aus der Runde als erster einen NZB  zu dem begriff findet, kriegt einen Punkt.

Beispiel: Der Buchstabe sei  Z. Erstspieler: Zugspitze.
NZB: Zugspitze – Alpen - Obersalzberg –Hitler. - Das ist natürlich viel zu leicht.

Buchstabe M:  Erstspieler MOZART.
NZB: (mittelschwer) Mozart hat sich niemals über Juden geäußert, obwohl es  davon viele in Wien gab. Das kann nur bedeuten, dass er sie verabscheute.

oder Buchstabe A.: Erstspieler: ADEN.
NZB  (schon schwerer, aber) Bruder des Unterzeichners Aden, Dr. Gerhard Aden, hat am  Holocaustgedenktag  am Wiener Korporationenball teilgenommen –Nazi.  Punkt!

Zack – so geht das Spiel.  Unterzeichner wünscht viel Vergnügen dabei, aber trotz der  beginnenden  Karnevalszeit immer schön ernst dabei bleiben.

M. A.
2. Februar 2012.

 

Willkommen bei der
Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e.V.

Was wir wollen: Die SWG wirbt für Werte der bürgerlichen Gesellschaft. Wer das tut, wird leicht verunglimpft. Wir regen an, bei Wikipedia unter dem Stichwort SWG diese Verunglimpfung nachzuschauen. Was wir dazu zu sagen haben, entnehmen Sie der Verknüpfung
Hugo Wellems und die SWG      Entnazifizierungsbescheid von Hugo Wellems  Wäre die SWG links, nähme niemand Anstoß.

Was meinen wir mit bürgerlichen Werten? Zuerst fragen wir unsere Anfeinder: Was meint ihr denn mit euren Begriffen wie liberal, sozial oder mittig, sozial-liberal usw.? Zumeist ist ein Wortgeklingel die Antwort. Wir Bürgerlichen, oder auch Konservativen, wollen Antworten auf der Grundlage eines festen Standortes zu geben. Diesen suchen wir auf folgenden vier Säulen.

Erstens: Bürgerlich/Konservativ = Meinungs(verbreitungs)freiheit eines jeden auch gegen die Mehrheit. Wir wissen, dass Menschen die letzte Wahrheit nicht haben können. Fortschritt geschieht daher durch immer neue Entwürfe und Pläne, und zwar aller Menschen. Scheinbar unsinnige Gedanken haben sich oft als wohltätig herausgestellt. Wir fordern daher Freiheit, insbesondere Gedankenfreiheit, auch gegen die Mehrheit.

Zweitens: Konservativ = Rechtstaatlichkeit. Der Mensch ist im Guten und Bösen zu allem fähig. Mehrheiten schwanken, Massen sind verführbar. Bürger mit einer jeweils nicht mehrheitsfähigen oder den Mächtigen unbehaglichen Meinung sind auch bei uns oft gefährdet. Wir treten daher für den Rechtsstaat ein, in welchem Minderheiten vor Mehrheiten oder Mächtigen wirksam geschützt werden.

Drittens: Konservativ = Staatstreue. Der konservative Bürger weiß, dass Freiheit und Recht nur im Staat gesichert werden können. Patriotismus, für den wir werben, soll diese Seite des Staates stärken.

Staaten sind aber oft grausam, feige, sogar verbrecherisch. Konservative wollen vor dieser Seite des Staates warnen.

Viertens: Konservativ = Verantwortung für Mensch und Schöpfung. Wir Bürgerlichen bekämpfen sozialistische Weltverbesserei. Wir glauben aber auch nicht dass sich alles von selbst, etwa aus dem „Marktkräften“, ergeben wird. Man kann Zukunft nicht mit Ideologien und Algorithmen prognostizieren, man muss sie erkunden. Daher schaut der Konservative zurück, um aus Erfahrungen unserer Vorgänger zu lernen. Für falsch hält die SWG die Gleichung: Konservativ = christlich oder religiös. Wir glauben aber, dass wir (Staatsbürger, Völker und Staaten) vor Gott zur Rechenschaft gezogen werden.

Hieraus ergeben sich die folgenden Themenschwerpunkte unserer Arbeit :

 Politische Willensbildung und Fremdbestimmung

  • Deutscher Belange in Europa und der Welt
  • Rechtsstaatlichkeit und Rechtsschutz
  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Kultur in der Welt
  • Werte – und Wertewandel

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SWG e.V.
Der Vorsitzende 

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